Tax Quartett

Tax Quartett

Der Podcast zum Internationalen Steuerrecht

Transkript

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00:00:03: Herzlich willkommen beim Textquartett, dem Podcast der IBB.

00:00:08: Heute mit Florian Holle aus Fürstenwalde, Matthias Hildebrandt aus Berlin und Mia Eva Örtel wie im Maus München.

00:00:16: Leider noch ein einziges Mal ohne unsere Liebe nach der Altenburg aber wir arbeiten im Hintergrund schon an der nächsten

00:00:22: Episode

00:00:23: Und da ist sie dann ganz bestimmt und ganz federführend wieder dabei.

00:00:28: Heute hätten wir eigentlich ein Thema gehabt, bei dem auch Nadja sicherlich gerne mitgesprochen hätte.

00:00:34: Wir wollen uns nämlich heute mal der Frage widmen wie man denn das internationale Steuerrecht aus Sicht einer mittelständischen Kanzlei wuppen kann?

00:00:44: Welche Mandanten benötigen überhaupt steuerliche internationalsteuerliche Beratung?

00:00:49: Wie läuft es im Kontext ab?

00:00:52: vor welchen Herausforderungen steht man als mittelstandischer Steuerberater Aktuell und auch in den nächsten Jahren?

00:00:58: ein kleiner Blick in die Glaskugel wird sicherlich auch dabei sein.

00:01:03: Und wir haben stellvertretend um diese Fragen zu erörtern, zwei Gäste von der Kleibergruppe Steuer- und Wirtschaftsberatung eingeladen.

00:01:11: sie haben Standorte in Altstadt, Barlingen Berlin und Mallorca.

00:01:16: Wir begrüßen ganz herzlich Sinja Pfeiffer und Anja Weible.

00:01:20: herzlichen willkommen!

00:01:21: Vielen Dank für die Einladung.

00:01:23: mir freuen uns wirklich sehr.

00:01:25: Wir konnten ja Über den Anruf beantwortet bei der fünftlichsten Folge.

00:01:30: Einmal kurz dabei sein, ein bisschen uns nachher live anhören und heute richtig live dabei zu sein ist schon was ganz Besonderes.

00:01:37: Danke schön!

00:01:38: Ja absolut vielen.

00:01:40: vielen Dank dass wir heute dabei sein dürfen.

00:01:42: Wir freuen uns, dass wir heute einmal die zentralen Themen des internationalen Steuerrechts mal aus unserer Praxis heraus beleuchten dürfen und da also ein bisschen auf die Herausforderungen eingehen können, die so kleine und mittelständische Unternehmen haben.

00:01:56: Und wir haben uns gedacht als ihr hier auf den Anrufbeantworter gesprochen habt – Die Stimmen sind so gut!

00:02:01: Die müssen in unserem Podcast kommen völlig klar.

00:02:05: Schön, dass ihr da seid

00:02:06: Absolut Klasse, ja da kann ich mich komplett anschließen.

00:02:09: Wir freuen uns total, weil in den letzten über fünfzig Folgen so war dass wir über verschiedenste Themen gesprochen haben im internationalen Steuerrecht und dann sehr in die Tief gegangen sind.

00:02:19: und mehr Endeffekt glaube ich werden jetzt in dieser Folge auch hören.

00:02:23: das haben natürlich nicht nur die großen die sehr spezialisiert sind sehr eigene Fachabteilungen haben und spezialisierte Berater sondern Ihr Mittelstand müsste es ja auch umsetzen können, weil die Fälle im Zweifel einfach ein bisschen weniger Nullen haben.

00:02:37: Aber ansonsten vom Sachverhalt und von der Lösung, die dort zu beraten ist, ähnlich komplexes.

00:02:44: Deswegen freuen wir uns sehr.

00:02:46: Vielleicht noch ganz kurz Die Kleiber Group hat Standorte.

00:02:50: ich finde es auch mega in Aufzählung Alpstadt, Barlingen Berlin, Mallorca.

00:02:55: Ganz internationale Ganz lieb.

00:03:00: Ich war tatsächlich jetzt am Wochenende im Schwarzwald Wandern, war also gar nicht so weit weg von euch und wir freuen uns sehr dass ihr dabei seid!

00:03:08: Ich fange einmal an mit unserem ersten Gast den vorzustellen das ist die Sinja Pfeiffer.

00:03:17: Die Sinja hat studiert an der Hochschule für Finanzen in Ludwigsburg, hat dort den Abschluss gemacht als Diplomfinanzwürtteln.

00:03:24: Dann ist sie danach.

00:03:28: wo sie heute auch ist.

00:03:31: Ich hatte das dann nur im Lebenslauf gesehen, Sie hat in den Jahr-Zwischen-Zeiten die Steuerberater gemacht und ich dachte ja, das ist natürlich der ganz klassische Weg.

00:03:38: aber Sie hatten es jetzt noch geschrieben dass sie in der Zwischenzeit nochmal in einer Finanzverwaltung war und deshalb hat sie zwar die Prüfung gemacht, zwei Tausend und zehn schon oder wäre es Zwei Tausenden zwölf zur Steuerberaterin bestellt.

00:03:52: also sie hat zweimal hin und her gewechselt weil sich entspannend finde.

00:03:56: Nach der Bestellung als Steuerberaterin hat sie dann weiter in der Kanzlei der Gleibergruppe gearbeitet und wurde jetzt im März, im Jahr für die Partnerinnenkanzlei ernannt.

00:04:10: Und was man natürlich auch nicht vergessen darf und erwähnen muss ist dass die Sinja seit mehreren Jahren schon sehr lang international steuerrecht berät Und damit auch und das sehr logisch und schlussvorgang auch noch den Fachberater gemacht hat für internationalen Steuerrecht.

00:04:26: Das war in zwei Tausendund Fünfzehn.

00:04:30: Und Sinja, natürlich drängt sich bei dir die Frage auf nachdem du die Ausbildung gemacht hast in der Finanzverwaltung was dein Antrieb war in die Beratung zu wechseln dann aber nochmal zurückzuwechseln und jetzt wieder eine Beratungen zu sein.

00:04:46: Ja, danke.

00:04:47: Die Frage ist auch ganz interessant für mich weil... Ich war zweimal Hop-on-Hop oft gemacht also ich war zweimal bei der Finanzverwaltung und es hat mir beide Male auch an sich total gut gefallen.

00:04:59: Ich fand die Kollegen gut!

00:05:01: Ich fand alles was man beim Finanzamt lernen konnte war total hilfreich.

00:05:06: Das einzige was mir gefehlt hatte war dass ich tiefer in die Fälle eintauchen konnte und ich denke sogar und ich grübel sogar und gehe gern tiefer rein.

00:05:15: Aber dazu muss man wissen, dass ich auf einem Finanzhand-offenland war.

00:05:18: Also in Siegmaringen und diese besonderen Stellen wie die Rechtsbehelfstelle oder Personengesellschaften halt alle schon von erfahrenen Kollegen besetzt waren.

00:05:27: Ich ja frisch von Hochschule kam also so viel Erfahrung hatte ich nicht Und damit blieb der normale Veranlangungsbezirk übrig.

00:05:35: und an alle die auf dem veranlangsbezug sitzen Hut ab.

00:05:40: Das ist eine Masse, die man da bewältigen muss.

00:05:42: Jeden Tag eine unglaubliche Flut und man hat nicht die Zeit so tief einzutauchen.

00:05:47: Und das war tatsächlich auch für mich der ausschlaggebende Grund, warum ich dann in die Wirtschaft gewechselt bin.

00:05:53: Und es ist ja auch gar nicht so schlecht in einer Beratung?

00:05:57: Voll!

00:05:57: Ich arbeite sehr gerne in der Beratungen...

00:05:59: Ja also man kann ja proaktiv Dinge gestalten.

00:06:03: mit das würde ich auch sagen Anja, wir kommen zu dir.

00:06:06: Du hast in Tübingen studiert Bachelor of Science Economics and Business Administration und hast dann ein Master im Anschluss belegt in Accounting & Finance.

00:06:16: Dann warst du zehn Jahre bei RWT Grove und hast dort auch zwanzig achtzehn das Steuerberatexamen abgelegt.

00:06:23: und dann genau die drei Jahre abgewartet bist du Fachberaterin für Internationales Steuerrecht werden konntest Secondment in New York.

00:06:37: Zwanzig vierzehn hast du dann diesen Arbeitgeber verlassen und bist zu der Kleibergruppe gewechselt, und bist Proguristin- und Teamleiterin für den Bereich Internationales Steuerrecht.

00:06:47: Und jetzt ist die Einstiegsfrage, die gar nicht auf unserem Script steht aber die ich trotzdem stellen muss bevor ich die anderen stelle wie war es in New york?

00:06:56: Was hast Du da gemacht?

00:06:57: was hast Du gelernt?

00:06:59: also new york war eine riesen Erfahrung von mich.

00:07:03: Man muss dazu vielleicht wissen, die RWT ist Teil eines weltweiten Netzwerks.

00:07:08: Das Chrome-Netzwerk.

00:07:10: und das Chrome-Netwerk hat Partner in allen möglichen Ländern so auch in den USA und auch am Standort in New York in Manhattan also richtig so schön wie man es sich vorstellt.

00:07:22: Ich habe zu dem damaligen Zeitpunkt viel Verrechnungspreise gemacht und mein damaliger Chef kam auf die Idee, ja schau dir doch mal an wie die Amerikaner Verrehnungspreis machen.

00:07:33: Also war ich für drei Monate in New York Und habe dort drei Monate lang Vorrechnungspreise zusammen mit den Amerikanern gemacht.

00:07:42: If you can make it here, You Can Make It Everywhere!

00:07:45: So du hast im Studium Controlling und Steuerrecht bei Professor Wagner vertieft... ...und wolltest eigentlich ins Controlling.

00:07:51: hast du uns verraten?

00:07:53: Was ist passiert?

00:07:53: zu viele bunte Excel-Tabellen und dann doch lieber schwarz-weiß Steuerrecht?

00:07:58: Tatsächlich also im Prinzip ja aber Eigentlich ist genau andersherum.

00:08:05: Also, wir waren zu viele schwarz-weiß-echseltabellen und ich wollte mehr.

00:08:08: das bunte Steuerrecht.

00:08:10: also mein Plan war eigentlich wirklich Ich bleibe im Kontrolling und finde da meine Heimat Und es macht mir Spaß hat mit dem Studium Spaß gemacht und ich war dann so froh dass sich ein Werkstundenjob Im Kontrollen gemacht haben mir das auch mal angeschaut habe und hab da relativ schnell Mit einem Tag in der Woche den ich dort war gemerkt Das ist nichts für mich Das ist mir dann doch zu viel XL-Tabellen und zu wenig abwechslungsreich.

00:08:36: Ja, und dann war mein Plan B, dann probier doch mal das Steuerrecht aus und da bin ich wie man sieht hängen geblieben!

00:08:43: Anja, wir haben Gemeinsamkeiten.

00:08:44: Ich habe auch mal einen Werkstudentenjob im Controlling gemacht bei einem Hersteller von Solarmodulen in Brandenburg, den es heute nicht mehr gibt und die Insolvenz ist allgemein bekannt.

00:08:54: Und was ich da alles für Szenarien geplant habe, die nie eingetreten sind und sich jede Woche geändert haben... ...ich erfand es wirklich fürchterlich!

00:09:02: Insofern war für mich auch klarer, das ist es nicht.

00:09:04: und so süßt ja.

00:09:06: Wer clever wird, der endet dann im Steuerrecht.

00:09:09: So, Matthias jetzt gehen wir einmal an die Folgen.

00:09:13: Genau, Steuerrecht!

00:09:14: So jetzt sind wir wieder zurück.

00:09:16: Das das wir alle kennen und hier natürlich insbesondere internationales Steuerrecht.

00:09:21: Und es ist ja schon im Mittelstand ungewöhnlich dass man sich spezialisiert auf einen bestimmten Bereich bei euch des internationalen Steuerrechts.

00:09:32: Wir wissen aber auch, dass ihr auch Umsatzsteuern ähnliches beratet.

00:09:35: Aber was wir einmal am Anfang jetzt ein bisschen erfahren wollten von euch, wie ist eure Mandantenstruktur?

00:09:41: Also welche Mandanten werden von euch beraten oder vielleicht sogar noch darüber hinaus.

00:09:45: Wer kommt zu euch um sich zum internationalen Steuerrecht beraten zu

00:09:50: lassen?

00:09:51: Ja also tatsächlich haben wir Mandanten durch alle Strukturen von der privaten Einkommenssteuererklärung die auf einmal international bis zum Konzern, die Lizenzen haben und Freischellungsbescheinigungen brauchen.

00:10:06: Also da gibt es tatsächlich mittlerweile nicht mehr diesen klassischen Mandanten der internationale Fälle hat oder wo der international beraten werden muss sondern das zieht sich durch Jede Lebenssituation, jede Dienstleistung zieht sich das durch.

00:10:22: Wir werden immer internationaler und es wird dadurch immer komplexer.

00:10:27: Es gibt nicht mehr diesen klassischen Mandanten der die internationale Beratung braucht sondern es brauchen ganz viele.

00:10:33: Ja und dazu kommt auch dass wir viele andere Steuerberater haben, die mit internationalen Themen überfordert sind und die dann zu uns kommen teilweise nur punktuell für so kleine Themen wo wir dann auch direkt von Anfang an manchmal dabei sind und mitgestalten können.

00:10:50: Und manchmal kommen sie ja auch erst, wenn die Betriebsprüfung da ist... ...und auf einmal die Fragen kommen und man dann tiefer einsteigen muss,... ...dann wird es ein bisschen sportlich, oder Anja?

00:11:04: Ja absolut!

00:11:05: Also wenn die betriebsprüffung da isch und wir werden dann Mitte zugeholt, dann müssen wir schon ein bissel schnaufen.

00:11:15: passt doch eigentlich gleich ganz gut.

00:11:17: Natjas Frage aus dem Offen.

00:11:19: Natja hätte uns dann mich den Punkt mitgegeben, ob ihr selbst auch wieder in irgendwelchen Fachnetzwerken sozusagen vernetzt seid und euch dann weiteren Rat einholt für Spezialthemen wo ihr an die Grenzen kommt?

00:11:32: Das wäre Natjas Frage gewesen!

00:11:34: Ja da haben wir tatsächlich ein eigenes Netzwerk aufgebaut weil wir das ja schon so lang machen.

00:11:40: Als ich zu Klaiber GmbH kam, hat der Gott Klaibber einer der ersten Fachberater für internationale Steuerrecht.

00:11:46: Dadurch war das sehr früh dann schon dabei und da gab es diese Netzwerke noch gar nicht so.

00:11:52: Und dann haben wir die aufgebaut.

00:11:54: International arbeiten wir auch tatsächlich mit den Großen manchmal zusammen, also KPMG und so, hatten wir dann auch im Ausland oder umsatzsteuerlich arbeiten wir ganz zum Beispiel an dem Herr Hammel in München zusammen Und so haben wir unser eigenes Netzwerk Stück für Stück mit Experten zusammen aufgebaut.

00:12:14: Deshalb weige ich mich noch ein bisschen in so einen Netzwerk reinzugehen, weil ich natürlich über die Jahre ein eigenes Netzwerk aufgebaut habe und dann nachher mich auf jemanden festlegen müsste... Wir diskutieren immer wieder heiß!

00:12:29: Das kann ich mehr als nachvollziehen – das hat ja Vor- und Nachzeile.

00:12:34: Sicherlich ist das so, dass man mit einem eigenen Netzwerk da auch belastbare und vertrauensvolle Beziehungen aufbauen kann.

00:12:41: Aber eben vielleicht auch nicht in alle möglichen Länder sondern hat dann diese Klassiker.

00:12:45: ja Und der Vorteil eines Netzwerks ist natürlich, dass dadurch sichergestellt wird, dass ich eben in der Breite in den Ländern vertreten bin und auch in jedem Land eine gewisse Qualität oder auch innerliche Tiefe abbilden kann.

00:12:57: Oder muss man aus meiner Sicht immer ehrlich sein Das ist der entscheidende Vorteil der Big Four.

00:13:02: Ja, und auch die next six seven kommen natürlich da noch nicht ran.

00:13:07: Und die Leute in den Big Four sind ja nicht schlauer, klüger sonst so wie sie haben eben aus meiner Sicht einen ganz großen Vorteil.

00:13:15: und das ist das Netzwerk so.

00:13:19: Und ja, da muss man eben gegen ankämpfen und immer überlegen Wie positioniert man sich?

00:13:25: Das ist glaube ich für den Mittelstand überall eine Herausforderung.

00:13:28: Ich kann es ja auch aus eigener Perspektive beurteilen.

00:13:32: Also das ist schon, auch aus meiner Perspektive macht es das schwieriger.

00:13:36: Wenn ich eben dieses Netzwerk nicht habe wenn ich in zu manchen Ländern gute Kontakte habe oder eben welche in anderen Beratungshäusern kenne dann kann ich das aufholen.

00:13:45: aber Es ist trotzdem nicht das gleiche.

00:13:48: wenn ich mich aber reinbewege gebe ich was auf Ich gebe so auch ein Stück weit Eigenständigkeit auf.

00:13:53: Kriege ich dann wirklich Aufträge aus dem Ausland oder bringe die mehr dahin?

00:13:57: Und all das ist natürlich ungewiss und spannende Veränderungen, die da immer mit einem hergehen.

00:14:02: Klar!

00:14:02: Ja

00:14:03: und oft bringt der Mandant vom Ausland auch einen eigenen Steuerberater, mit dem ich eigentlich arbeiten muss.

00:14:09: Absolut!

00:14:10: Ich habe noch eine Frage zum Standort Mallorca.

00:14:13: Wie ist der entstanden?

00:14:14: Ist dort jemand von euch hingegangen also aus Deutschland oder habt ihr dort auch ein Partner gefunden?

00:14:20: Das war tatsächlich ein Kollege, der dort hingewechselt ist und wir haben einige Mandate die nach Mallorcas weggezogen sind.

00:14:27: dass diese Wegzugsfälle in Mallorcus sind bei uns ganz berühmt Und dadurch hatten sich dann auch Kontakte schon aufgebaut und dann kam dieser Wechsel von dem Steuerberater wie geufen.

00:14:38: Wir haben gedacht, wir wagen den Strung weil wir auch gemerkt hatten es fehlt so an der richtigen Brücke und das war dann auch unser Schlagwort Brückenbauer dass jemandes deutsche Verständnis mit diesem spanischen verknüpft und auch in diesen interkulturellen Themen irgendwie eine Brücke bauen kann zu beiden.

00:14:57: Und da hatte mir gedacht, das passt eigentlich ganz gut.

00:15:00: Und interkulturell spielt ja eine ganz besondere Rollenrolle wo doch gestern die Saison im Megapark eröffnet wurde.

00:15:10: Wenn man jetzt noch mal zurückblickt auf die letzten Jahre wie hat... Wie könnt ihr das zusammenfassen?

00:15:16: Wie sich erstens die Mandantenstruktur bei euch verändert hat und welche Themen in den letzten Jahren verstärkt aufgekommen sind?

00:15:23: Also die Mandatenstruktur hat sich so nicht verändert.

00:15:28: Wir haben immer noch alles, also vom normalen Einzelunternehmer bis hin zu den Konzernen tatsächlich auch, aber die Internationalität hat sich verändert.

00:15:38: Also in jedem einzelnen Fall haben wir internationale Bührungspunkte nicht nur bei den Konzanern sondern auch bei diesen normalen, einzel Personen sei es weil die Tochter ins Ausland sieht oder die Person selber ins Auslands sieht,

00:15:53: oder?

00:15:54: Ja genau!

00:15:55: oder wir haben Betriebsstätten, Themen Auslandstauchtergesellschaften.

00:16:02: Ja also durch alles durchgeht mittlerweile das internationale Steuerrecht?

00:16:07: Ich glaube es ist ja eine allgemeine Entwicklung die man beobachten kann und das geht natürlich am Mittelstand überhaupt nicht vorbei dass sich Unternehmerfamilien mittelständische oder auch Konzerne natürlich zunehmend internationalisieren in einer globalisierten Welt erforderlich, auch wenn das mit Blick auf die Globalisierung ja in den letzten Jahren einige Rückschläge gab.

00:16:28: Aber trotzdem ist es auch das was ich hier bei uns beobachte dass in den kleinsten Fällen plötzlich internationale Themen aufkommen, die man dann irgendwie versuchen muss zu bespielen.

00:16:40: keine Frage.

00:16:41: Ohne das wird's in der Zukunft schwerlich gehen.

00:16:47: Wollen wir, glaube ich übergehen und das ein oder andere inhaltliche Thema aufgreifen?

00:16:52: Eva, richtig.

00:16:53: Und bedingend!

00:16:55: Ich fang ja mal mit der spannenden Einstiegsfrage an... Wie funktioniert dann die Beratung bei euch?

00:17:01: Oder was sind Beratungsansätze, Themenfelder, die ihr dann mit euren Mandantenbesprechungen beackert?

00:17:09: Also die Themen sind wie gesagt sehr vielfältig.

00:17:12: Wir holen uns da immer wieder aber Wo wir uns Gedanken über diese Frage gedacht haben, ich fange nochmal den Satz an.

00:17:23: Also die Themen sind bei uns total vielfältig und als wir uns dann Gedanken zu dieser Frage gemacht hatten wurde uns bewusst dass es meistens an unserem Reporting Package anfängt.

00:17:34: Wir machen für unsere ausländischen Motorgesellschaften oft so ein Reporting Packages.

00:17:39: das ist so einen Exer-Pfeil wo mir an sich die G&V und die Bilanz und die offenen Forderungen zusammenstellen Und da gehen mir natürlich jeden Monat als Steuerberater drüber.

00:17:49: Und dann kommen diese Punkte hoch, wenn ich nur die G&V anschaue und ich habe eine Management-Fee und Lizenzen zum Beispiel... Dann umsatzsteuerlich vergessen unsere Kollegen manchmal doch, oh!

00:18:00: Ich hab ja da ein Reverse-Chargeverfahren, ich sollte da einen Dreh-CNB anmelden oder ich brauche eigentlich ne Freistellungsbescheinigung bei Lizensten einmal in unsere Richtung oder auch im Ausland der Freistllungsbeschreibung zu beantragen Genau.

00:18:16: Und dann ist ganz wichtig, finde ich immer dass man auch diese verschiedenen DBAs anguckt.

00:18:20: in Indien zum Beispiel müsste sich ja dann sogar auf technische Dienstleistungen die Freistellungsbescheinigung beantragen und so Punkte entdeckt man dann bei der G&V.

00:18:29: Anja was fällt uns irgendwie noch rauf?

00:18:31: Ja also das wir in der Praxis tatsächlich auch dann regelmäßig sehen gerade wenn wir Fälle von anderen Steuerberatern übernehmen und sie bekommen dass mal erst einmal die Altjahre aufräumen müssen Zum Beispiel wenn man Lizenzen übersehen hat, fünfzig A-Quellensteuern übersehen.

00:18:49: Da hatten wir einmal einen Fall, da hatten wir eins Komma fünf Millionen Steuern die wir nach erklären mussten.

00:18:55: Wir haben natürlich dann gleich ein Ausstattungsantrag entsprechend gestellt.

00:18:59: aber wir wissen ja wie die Time Gaps das sind und bis wir dann das Geld zurückbekommen haben hat es zweieinhalb Jahre gedauert beim BZST Und das ist dann für den Mandanten wiederum ein echtes Liquiditätsthema.

00:19:13: und hätte man das von vornherein richtig aufgegleist, wäre man in diese Pridulie im Nachhinein gar nicht gekommen.

00:19:23: Ja oder wir sehen die Vorsteuerbeträge von andere Länder wo man ins Vorsteuervergütungsverfahren reingehen muss kommt dann auch aus dem Reporting Package sieht man es schön vor Steuern andere Länder und dann denkt nur nicht weiter und muss so sagen Hallo Das kann ja nicht immer noch hier stehen bleiben als Vorderung.

00:19:41: Ich muss das wieder in Geld verwandeln und da ist dann schon interessant, welche Links muss ich runterladen?

00:19:48: Dass sich überhaupt dazu kommen dass ich an diesem Fahrrad teilnehmen kann, welche Bescheinigung und brauche ich, kann ich alle Belege online hochladen?

00:19:57: oder in manche Fälle muss man doch Papier hinschicken.

00:20:00: Das macht die ganzen Punkte dann irgendwie echt spannend.

00:20:05: was wir auch gern beraten, ist die Gründung von Tochtergesellschaften und Betriebsstätten.

00:20:11: Wie strukturieren wir Unternehmensgruppen international?

00:20:14: Und da braucht man natürlich dann auch regelmäßige Unterstützung von Kollegen im Ausland.

00:20:19: Das ist wieder das, was den Job also spannend macht und so schön macht.

00:20:23: Man hat so viele Kontakte fast über die ganze Welt verstreut.

00:20:27: Man kann nicht alleine arbeiten, man braucht das Team aus internationalen Experten.

00:20:32: Ja, das macht uns echt großen Spaß!

00:20:36: Aber die internationalen Experten macht dann Spaß, wenn man in die Arbeitnehmer-Inzendungsfälle kommt oder in die Verrechnungspreisfälle.

00:20:43: Und wenn dann die HA Abteilung noch dazukommt, den doch ganz eigene Gedanken dazu hat!

00:20:48: Eine Frage hätte ich noch und zwar bei denen also für euch ein Standardchemie aus dem Reporting herausgekommen was ihr gesagt habt.

00:20:56: Also dass man denken muss einmal an die Umsatzsteuer, dann Anfreistellungsbescheinungen usw.. Wie bekommt ihr das hin?

00:21:02: Ihr könnt euch ja nicht alle Fälle der Kanzleiern gucken.

00:21:05: Schuldt ihr dann die anderen Kollegen, dass sie zumindest das Bauchgefühl bekommen?

00:21:08: Ah okay also entweder prüfen Sie es selbst oder die müssen euch dann irgendwie mit fragen wie kriegt dir das hin im täglichen?

00:21:18: Also bei uns startet dieses Jahr im Mai die zweite Runde wo wir unsere Mitarbeiter, die die Lust drauf haben Fortbilden zum internationalen Fachassistenten.

00:21:29: Da gibt es bei uns die Möglichkeit, diese Weiterbildung zu machen und wir merken auch dass unsere Mitarbeiter da richtig Lust drauf haben.

00:21:37: Die wissen genau das ist komplex aber sie haben Spaß dran und ja so lernen die ein bisschen darauf zu achten.

00:21:47: worauf muss ich gucken?

00:21:48: Wo muss ich hinschauen?

00:21:50: Und ja also so schulen wir dann unsere Mitarbeiter und natürlich gibt's eine Menge an Fortbildungen, die wir regelmäßig besuchen.

00:22:00: Wenn ich euch so zuhöre dann stelle ich fest dass ihr ja nicht nur den großen Plan macht, gehe ins Ausland mit der Betriebsstätte oder mit der Tochtergesellschaft oder wie auch immer sondern ihr helft auch ganz konkret in der Umsetzung.

00:22:16: als ich aus dem Weg voraus bin habe ich erst mal festgestellt, das Thema ist nicht vorbei.

00:22:23: Wenn ich die schicke PowerPoint-Präsentation verschickt habe mit so könnte man es gestalten, sondern der mittelständische Mandant braucht ganz konkret auch Hilfe dabei, es umzusetzen und dass... Ich sage mal ob das jetzt im Nationalen ist, dass man mit dem Notar die Urkunde vorbereitet oder ob man das eben im International macht.

00:22:42: Egal wenn man den Mandanten dabei nicht hilft dann ist er hilflos.

00:22:46: ja Und das höre ich bei euch auch raus, richtig?

00:22:50: Also tatsächlich als ich von der AWT kam.

00:22:53: Bei der AWD habe ich genau das gemacht Stellungnahmen geschrieben quasi bis zur Umsetzung beraten aber die Umsetzung an sich hat dann immer jemand anders übernommen.

00:23:06: und es spannend ist jetzt auch bei Kleiber ist das von vorne bis hinten zu betreuen und nicht ja dann aufzuhören wenn's an die Umsetzungen geht.

00:23:15: Deshalb kommen wir immer mit diesem Bild von unserem Schloss.

00:23:19: Wir haben auch zwei Schlösser, muss man dazusagen, unsere Sigmaringo-Schloss und die Burghohenzollern, wunderschön.

00:23:24: herzliche Einladung ins schöne Schwabenland.

00:23:29: Genau!

00:23:29: Und da gibt es so viele Geheimgänge – und die sieht man ja gar nicht, ne?

00:23:33: Die sind also schön eingelassen in die Tapisserie.

00:23:36: und dann geht man nach so einer Führung und dann wird einem so einen Geheimgang gezeigt und dann denkt man, wieso habe ich den nie

00:23:42: gesehen?!

00:23:42: Der ist doch so offensichtlich... Und so finde ich es im internationalen Steuerrecht auch, wenn man das mal gesehen hat jede Lizenz für zu Dreizehn B oder jeder Lizenz bräuchte Freistellungsbescheinigung.

00:23:54: Oder bei Verrechnungspreisen machen wir mindestens die Matrix.

00:23:59: Wenn die Sachen mal so sitzen und auch der Mandanz sensibilisiert ist dann vergisst man sie nie wieder und fragt sich wieso habe ich das früher nicht gesehen?

00:24:06: Ist so offensichtlich!

00:24:08: Aber man muss einmal die Geheimgänge kurz Gezeigt bekommen.

00:24:12: Je mehr ich weiß, desto mehr weiß ich dass ich nichts weiß.

00:24:14: nicht das ist

00:24:15: so.

00:24:16: Dann renne ich daran vorbei.

00:24:18: Ihr habt gerade schon das Thema Arbeitnehmer Entsendung angesprochen.

00:24:24: regelmäßig auch im Mittelstand ein Thema der sich internationalisieren will sollen Mitarbeiter entsendet werden warum?

00:24:32: die kennen einfach wenn sie im Stammhaus sind das Unternehmen am besten und Irgendwie braucht es einen verlässlichen Anknüpfungspunkt, ihr habt das ja selbst mit eurer Mallorca-Erfahrung erfahren.

00:24:44: Berichtet doch mal ein bisschen welche Stolperfallen es hier gibt sowohl steuerlich als auch vielleicht im Bereich Sozialversicherungsrecht.

00:24:52: und wie geht Ihr damit um?

00:24:54: Der Klassiker ist tatsächlich die Fehlinterpretation der hundertdrehen.

00:24:58: achtzig Tage denn die Hundertdreihen Achtzig Tage die kennt irgendwie jeder sogar jeder Arbeitnehmer kennt die und die Arbeitgeber, das ist so richtig dominant.

00:25:09: Aber wir haben zum Beispiel ja im Fall Kanada eine nationale Regelung, die einfach anders ist, wo ich die Donsteuer schon ab dem ersten Tag in Kanada abführen muss, obwohl ich die noch gar nicht überschritten habe.

00:25:24: Einfach weil das Nationale Recht anders ist wie das DBA.

00:25:28: Und dann krieg ich die Steuer schon wieder zurück über eine Steuererklärung vom Arbeitnehmer.

00:25:33: Aber ich müsste mir halt eigentlich davor schon Gedanken machen, bevor ich den Mitarbeiter rüberschick und bevor er so an den hundertdrehen achtzig Tagen rumkratzt.

00:25:43: Wenn ich mir auch davor gedacht gemacht hätte, dann könnte ich natürlich auch im Fall von Kanada eine Freistellungsbescheinigung einen Taxi-Waver beantragen.

00:25:52: aber da müsste ich halt davor tätig werden und der hat dann auch engere Voraussetzungen.

00:25:59: Da kann ich zum Beispiel nur neunzig Tage drüben bleiben.

00:26:02: Das ist halt der Klassiker, man geht von hundertdrei in achtzig Tage aus und denkt wenn ich die nicht reise bin ich safe.

00:26:09: Was halt da dann auch manchmal vergessen wird ist dass wenn ich eine Betriebsstätte habe oder begründe, dann muss ich ab dem ersten Tag Lohnsteuer abführen.

00:26:21: Oder ich hab ein Arbeitnehmer, dem gebe ich ne Abschlussvollmacht, dann habe ich auf einmal einen Vertreterbetriebstätten Thema.

00:26:28: Oder was passiert, wenn sich der Lebensmittelpunkt ins Ausland verlagert?

00:26:32: Habe ich dann vielleicht ein Thema.

00:26:34: Ich muss auch wieder aufpassen, wenn es sich der wirtschaftliche Arbeitgeber verlagerte, wenn eine Arbeitnehmer länger an einer ausländischen Konzerngesellschaft tätig ist und so gibt's da viele Fragen die man erst mal mit dem Mandanten klären muss ganz losgelöst von der hunderthundertein-achtzig Tage Regelung.

00:26:52: Die ist wichtig keine Frage aber es gibt so viele Fragen mehr, die man in dem Zusammenhang stellen muss

00:26:58: In jeder der Hinsicht, glaube ich, fühlte die hundertdreien-achtzig Tage Regelung bei ganz vielen zur Verwirrung.

00:27:04: Ich war doch nicht länger als hundertdeinachzig Tage vor Ort – ja aber deine Familie lebt dort und dein Lebensmittelpunkt ist dort!

00:27:10: Ja, weil ich habe doch die hundhundertdreihen achtzig Tage nicht erfüllt, dass das im Zweifel für die Ansässigkeit gar keine Bedeutung hat.

00:27:15: Es sind ganz viele da draußen, die sich mit KI beraten lassen online.

00:27:21: Das ist wirklich ein Mythos indem man als Berater gerade im Mittelstand dann schlicht und einfach bekämpfen muss.

00:27:28: Manchmal muss man noch einfach erschlagen, weil es eben anders nicht geht.

00:27:32: Da haben wir den Lexbackcamp.

00:27:33: Anne, erzähl mal das finde ich mir auch so eine Apropos ausschlagen.

00:27:37: Dann da muss man auch immer echt auch schlagen wenn man zum Lexback-Camp kommt

00:27:40: oder?

00:27:41: Gerade dadurch dass wir eben auch eine Niederlassung auf Mallorca haben, haben wir die Themen auch regelmäßig auf dem Tisch.

00:27:49: Ja, Alex Beckham vielleicht einmal kurz.

00:27:51: Was ist es überhaupt?

00:27:52: Ist eine spanische Sonderregelung die es einem ermöglicht wenn man hinzieht um die ersten sechs Jahre einen fauschalen Steuersatz von vierundzwanzig Prozent zu haben bis zum Einkommen von sechshunderttausend und wenn wir jetzt die vierund zwanzig prozent vergleicht mit der progressiven Steuerbelastung die wir hier in Deutschland hätten dann ist das natürlich ein Riesenunterschied.

00:28:17: Diese Fälle sind toll, die funktionieren aber nur wenn ich auch Deutschland wirklich verlassen habe.

00:28:23: Wenn ich nach wie vor ein Wohnzitz in Deutschland hab ja dann sagt Deutschland okay wir besteuern das Welteinkommen Wir besteueren deines im höchsten Falle sechsehunderttausend Euro aus Spanien und Deutschland auch.

00:28:36: Und weil des Doppelbesteuerungsabkommen in Legsback-Hemfällen nicht greift können wir nur die spanische Steuer anrechnen.

00:28:43: Was passiert?

00:28:44: Das Besteuerungsniveau wird hochgeschleust auf das Deutsche und die vierundzwanzig Prozent waren halt am Ende dann doch nix.

00:28:51: Gerechtigkeit durch Steueranrechnung.

00:28:55: Aber dann

00:28:56: haben

00:28:57: wir noch

00:28:57: nicht mal die A-Einsbescheinigung angeguckt.

00:29:00: Absolut, genau einen Punkt wollte ich mir noch sagen.

00:29:02: also auch aus Unternehmenssicht ist es so dass ja immer individuelle Einzelfälle sind.

00:29:08: Also wenn jetzt irgendwie ein Mitarbeiter ans Ausland geht, Angeschäftsführer wie auch immer aber ist so komplexes, dass das ganz viel Ressourcen in der Beratung bindet.

00:29:19: Insofern, dass man erstmal verstehen muss um welchen Sachverhalt geht es?

00:29:24: Was bedeutet das für die Steuer was ihr gerade schon sagt das für den Sozialversicherung usw.

00:29:27: Und es ist vielen gar nicht klar, dass allein wenn ich jetzt einfach nur ins Nachbarland gehe, dass es ein sehr sehr sehr komplexer Fall wird und das zu kommunizieren hier als Berater oder wie auch in Haus ist glaube Mit einer der schwersten Punkte, weil natürlich alle denken ist doch egal ob ich jetzt also gerade in europäischen Union, ob ich in Frankreich künftig arbeite oder in Deutschland kann noch eigentlich keinen Unterschied mehr.

00:29:51: Ja und dann haben wir jetzt grad nur die Lohnsteuer besprochen.

00:29:53: Wir haben noch nicht die Sozialversicherung uns angeschaut und wir haben auch nicht die arbeitsrechtlichen Voraussetzungen angeschauen.

00:30:00: wo muss ich mich melden?

00:30:01: Wo muss sich was beantragen?

00:30:03: obwohl ich Arbeitnehmer Freizügigkeit habe heißt es nicht dass ich nicht irgendwo zumindest die Anträge stellen muss.

00:30:10: Und dann ist der Umzug doch eher eine Riesencheckliste, die man ausfüllen muss bevor wir überhaupt gehen darf.

00:30:16: Ich hatte jüngst auch so ein Fall da wollte man dann einen Mitarbeiter in Italien einstellen, Ingenieur.

00:30:22: Aus Sicht ne große Chance weil er Know-how hatte was sie dringend brauchten.

00:30:28: und dann haben wir das alles durchgeprüft wie das ist mit der Sozialversicherungspflicht, wer wie abführt.

00:30:34: Wie die Arbeitsverträge nach italienischem Recht eigentlich aussehen müssen nicht?

00:30:37: Das ist ja auch nicht so dass man einfach nicht mehr so einen deutschen Arbeitsvertrag übersetzt in Englische und aus dem Aus sondern gehört gelegentlich doch ein wenig mehr dazu.

00:30:47: Und wir haben uns dann noch über das Thema was wir jetzt gleich auch noch besprechen müssen nämlich Home Office Betriebsstätten auseinandergesetzt und ich habe mit einem italienischen Berater darüber gesprochen wie das Italien sieht mit den Home Office-Betriebs Städten.

00:31:00: Das war eigentlich soweit alles geklärt und dann kam, ah er will doch nicht bei uns anfangen.

00:31:04: Ja das ist der Klassiker.

00:31:08: Aber wenn ich das vorher nicht mache, dann kann ich keinen ordentlichen Arbeitsvertrag vorbereiten.

00:31:13: Insofern ist es das Investment.

00:31:14: was man gehen muss hat sich auch weil ich ja so wahnsinnig vizient bin in Grenzen gehalten.

00:31:19: aber trotzdem Matthias hat schon völlig recht diese Fälle sind in der Beratung in der Sachverhaltsaufklärung mühsam Und wir waren gerade Ich habe das gerade schon angesprochen, Homeoffice-Betriebsstätten.

00:31:33: Da gibt es ja jüngst etwas von der OECD.

00:31:37: Wie würdet ihr das einschätzen?

00:31:38: Welche Bedeutung hat es?

00:31:40: Bringt es mehr Sicherheit als Unsicherheit?

00:31:42: Lasst uns an euren Überlegungen teilhaben!

00:31:45: Also tatsächlich finden wirs Thema sehr spannend weil's für uns Deutsche aus unserer Sicht wirklich ein Paradigmenwechsel darstellt.

00:31:54: Für uns hier in Deutschland war bisher die Verfügungsmacht über das Homeoffice ein zentrales Kriterium für die Begründung einer Betriebsstätte.

00:32:02: Also haben wir unseren Arbeitgeber, Mandanten immer gesagt gibt deinen Leuten keine Abschlussvollmacht und mietet das Home Office nicht an so dass du keine Verfügung macht.

00:32:12: über das home office hash und dann kannst du die Betriebstätte verhindern.

00:32:16: Jetzt gibt es die neue OECD-Sichtweise und da wurde die Verfügungsmacht einmal komplett gestrichen, stattdessen eine dreistufige Prüfung eingeführt.

00:32:26: Genau!

00:32:27: Und in dieser Prüfungen wird als erstes der Umfang der Tätigkeit genauer angeschaut.

00:32:33: also ich kann in einer Ferienwohnung sein, Ich kann in der Wohnung von einer Freundin sein, Immobilie sein.

00:32:42: Also der Ort ist erstmal egal, es geht erst mal nur um den Umfang.

00:32:46: Arbeite ich mindestens fünfzig Prozent von meiner Tätigkeit aus diesem Homeoffice.

00:32:53: Genau und danach die zweite Stufe ist so ein Motivtest.

00:32:57: Ich finde da kommt diese Verwurzelung wieder ein bisschen raus dem ja bei Betriebsstätten jetzt schon öfters hatten wo man ein bisschen prüft.

00:33:04: wird das zu einer Verburzelungen so sehe ich zumindest.

00:33:07: Da prüfte man dann warum bin ich dort im Ausland?

00:33:11: habe ich da eine geschäftlichen Grund, warum ich dort bin für meinen Arbeitgeber.

00:33:16: Also nur wenn der Arbeitnehmer dort sein möchte und eigentlich überall arbeiten könnte... Und dieser Ort ist jetzt nicht wichtig!

00:33:26: Dann würde das nicht zu einer Betriebsstätte führen.

00:33:28: aber wenn der Ort an sich wichtig ist weil man dann das zur Kunden betreuen kann, weil man besser an Rohstoffe rankommt Genau, wenn so geschäftliche Gründe da sind dann habe ich diesen Motivtest auch erfüllt also fünfzig Prozent.

00:33:43: Dann noch Motiv-Test.

00:33:45: und wenn dann noch nicht nur eine Hilfstätigkeit dort ausgeübt wird aus diesem Homeoffice, dann wäre ich laut OSCD auch in einem Homeoffices drinnen Und das finde schon krass!

00:33:56: Also ich könnte bei einer Freundin sein, arbeite dort mehr wie Fünfzig Prozent und kann noch nebenher gut die Kunden dort betreuen.

00:34:05: Dann könnte ich eine Betriebsstätte begründen im Ausland, obwohl mein Arbeitgeber keine Verfügungsmacht drüber hat und obwohl es eigentlich nur Räume von meiner besten Freundin sind.

00:34:22: Das spannende und problematische aber wiederum aus unserer Sicht ist dass die OECD-Sichtweise jetzt in Widerspruch steht zu unserer BFH Rechtsprechung Vorgehensweisen und dadurch könnten jetzt auch in Zukunft, also weil du die Planungssicherheit angesprochen hast.

00:34:43: Wir glauben es schafft gerade mehr Unsicherheit als dass es Sicherheit schafft.

00:34:47: Es könnten Qualifikationskonflikte in Zukunft entstehen.

00:34:52: nicht das wir die nicht jetzt auch schon haben.

00:34:54: Die haben wir jetzt auch.

00:34:57: Es wird die Frage sein, welche Länder setzen denn diese Sichtweise um?

00:35:01: Welche Länder nicht.

00:35:02: Also man muss immer im Austausch sein mit den ausländischen Beratern, um sich da einfach abzustimmen

00:35:09: und eventuell macht sogar Sinn lieber aktiv eine Betriebsstätte zu gründen als weiter in diesem Fahrwasser zu schwimmen.

00:35:16: Aber vielleicht noch mal kurz nachgefragt habt ihr solche Fälle wo jemand fünfzig Prozent auf Mallorca in der Finca der Freundinnen Homeoffice verrichtet.

00:35:25: Oder ist das dann, wenn ich quasi soweit weg bin von meinem eigenen Umgebung, von losgelöst auch vom einem Arbeitgeber

00:35:35: etc.,

00:35:36: ist es dann eher auch Exotenverhält, die davon betroffen sein können?

00:35:41: Nein!

00:35:41: Also letztes Jahr zum Beispiel hatten wir eine Mitarbeiterin, die wollte unbedingt mal von Paris aus arbeiten.

00:35:47: War ihr größter Wunsch?

00:35:50: Dann hat sie sich in Paris ne Wohnung angemietet für mehrere Monate und hat von Paris aus für uns auch gearbeitet.

00:35:57: Und hat es total genossen, dass sie auch ihren Laptop mit ihnen Kaffee nehmen konnte und wieso eine Studentin von Paris us arbeiten konnte.

00:36:06: Gott sei Dank das waren jetzt zwei Monate aber an sich... Ich habe mit der Anja gerade über den Fall auch diskutiert und wir haben dann nachher nur gedacht na gut ich hab sie nicht zu Kunden in Frankreich geschickt Sondern sie konnte dort arbeiten und sie hätte genauso gut auch bei uns in Hechingen arbeiten können.

00:36:25: oder ein Abstand.

00:36:26: Da wäre ich jetzt rausgekommen, aber jetzt nehmen wir noch den Fall.

00:36:29: Ich hätte gesagt Gut dass du da unten bist geh doch mal bitte bei XY vorbei Und dann hättet die Kleiber geben wir herzlichen Glück und eventuell eine Betriebsstätte in Frankreich.

00:36:42: Wer will das nicht im Kaffeeflore sein Laptop aufklappen?

00:36:46: Und neben dem Frühstück ein paar steuerliche Einschätzungen abgeben.

00:36:51: Diejenigen, die Stammhörer unseres Podcasts sind werden sich an die Folge mit Säuwig Glatz erinnern wo wir ganz am Ende mit Säuswig darüber gesprochen haben wie ihre Einschätzung zur Auslegung der verfügungsmacht ist und wer dort genau zugehört hat wird feststellen dass die Perspektive von Säusweg gar nicht so abwege ist.

00:37:12: beblick auf das was jetzt international passiert so würde ich das mal versuchen zusammenzufassen Und wenn jetzt jemand entsendet wird, dann ist das ja der erste Schritt und da gibt es noch welche die sagen also für mich war's dass ich will ganz weg.

00:37:26: Absolut!

00:37:27: Die Frage nach den Menschenrechten, wenn nicht Deutschland verlassen

00:37:30: kann.

00:37:32: Gleift ja quasi auch eine Diskussion aus unserem letzten Podcast mit EKH-Dreimar auf.

00:37:37: Jetzt an euch die Frage ihr habt schon angedeutet?

00:37:39: Ihr habt etliche Wegzugsfälle?

00:37:44: Erfahrung mit dem Thema Wegzugsbesteuerung vielleicht sogar aus verschiedenen Perspektiven, verschiedenen Juristiktionen.

00:37:50: Also tatsächlich ja das gehört mittlerweile zu unserem fast daily business dass wir irgendwo ein Wegzuchsfall haben was uns da wichtig ist.

00:38:01: oft wird übersehen und vergessen dass die wegzugs besteuern nicht nur dankreift wenn ich Beteiligungen an deutschen Kapitalgesellschaften habe sondern dass die auch dann greift, wenn wir Beteiligungen an ausländischen Kapitalgesellschaften haben.

00:38:15: So oft haben wir Fälle... Da fragen wir nach den Beteilligungen und dann heißt es, nein, da haben wir nichts!

00:38:22: Und später kommt raus?

00:38:23: Na ja aber im Ausland bin ich so und so noch beteiligt zu mehr als einem Prozent.

00:38:29: Ja und die Fälle sind dann oft schon in den Brunnen gefallen.

00:38:35: Was wir halt auch sehen In diesen Wegzugsfällen, man möchte natürlich die Wegzugbestellung irgendwie vermeiden.

00:38:41: Man möchte das gestalten aber gerade für unsere kleineren Mandanten sind die Lösungen, die es da gibt jetzt eher zu teuer und einfach nett praktikabel.

00:38:55: Weil ich eventuell im Unternehmen gar nicht eine Abteilung habe, die ich in so einer Gebaublich geprägte Gmeer und Koka gepacken könnte.

00:39:02: also ich habe keine IT Abteilung oder Marketing Abteilungen dass sich so ein Unternehmen aufteilen kann.

00:39:08: Oder.

00:39:12: Ich hab überhaupt keine, so großes unternehmen das ich eine Zwischenholding einbauen könnte.

00:39:17: also das wäre einfach völlig.

00:39:19: überteuert, überzogen für meine kleine GmbH die aber trotzdem gut umsetzen macht und wenn ich das hochkapitalisieren kommt hat.

00:39:26: Trotzdem ein echter Wert raus den ich besteuern müsste ohne dass Geld zu fließt.

00:39:32: Wir haben in einem Fall haben wir es dann mal über eine Art Typistille Beteiligung gelöst.

00:39:37: der Vorschlag kam vom ISTA und mir gedacht ah das hört sich ganz gut an!

00:39:42: Wir haben auch eine verbindliche Auskunft dazu gemacht weil es uns doch ein bisschen zu kritisch war.

00:39:48: Da hat es aber auch nur funktioniert, weil der nach Paraguay verzogen ist und wir natürlich kein DBA mit Paraguai hatten.

00:39:56: Aber ansonsten ziehen unsere Mandate eigentlich lieber nach Spanien.

00:40:00: also in typische DBA-Fälle hilft uns dann diese Art typisch stille Beteiligung gar nicht.

00:40:08: Und was wir dann eben oft machen müssen, ja natürlich, wir weisen auf die Wegzugsbesteuerung hin, umweisen auch auf die Lösungsmöglichkeiten hin, dies gäbe.

00:40:18: Und trotzdem entscheidet man sich dann oft dafür, die Wegzugsbesteuerung eben auszulösen und mit dem Finanzamt über die Werte zu sprechen.

00:40:26: Dass man sie auf diese Art und Weise runterkriegt und die Steuer damit senkt.

00:40:32: Spannend ist auch aktuell wenn die Influencer wegziehen oder?

00:40:36: Das sind so gerade ... Die wollen ja alle nicht in Deutschland bleiben.

00:40:40: bisher war dann immer Zypern wahr oder Dubai das Land der Wahl grad nicht mehr ganz so interessant.

00:40:48: Und da ist dann so interessant, wie hoch ist denn mein Wert?

00:40:50: Da geht halt das IDE WSR eins nicht.

00:40:52: Zum Bewerten, weil ja alles eigentlich an dieser Person hängt... ...dann müssen wir auch eng mit dem Finanzamt

00:40:58: zusammenarbeiten.".

00:41:01: Genau!

00:41:01: Da wollte ich eine Frage stellen.

00:41:02: Ich finde es ganz spannend was ihr sagt, dass die Zusammenarbeit mit dem Financeamt.

00:41:05: Das sind ja verschiedene Finanzämter und auch mit verschiedener Organisationen.

00:41:13: einige haben dann Abteilungen, die sich sehr damit auskennen anderen nicht.

00:41:16: Wie man dann mit dem Finanzamt überspricht, was ihr sagt jetzt einmal über die Bewertung.

00:41:22: Und im zweiten Schritt aber auch über die Stundungen und Sicherheiten ja, nein

00:41:25: usw.,

00:41:27: wie habt ihr da Erfahrung gemacht?

00:41:29: Weil ich hab das Gefühl des Finanzamts will ja auch so ein Fall lösen, aber wie geht man davor?

00:41:33: Das ist in Zweifel wahrscheinlich nicht der verbindliche Auskunft also wenn man über die Werte spricht oder die Be-Wertung.

00:41:40: Wir klären es mit dem finanzamt.

00:41:41: teilweise innerverbindlichen Auskünft war Aber in manchen Fällen wäre auch das zu teuer, muss man ehrlich sagen.

00:41:48: Es gibt wirklich so kleine Fälle und in einigen Fällen kommt es dann auch über eine BP hoch.

00:41:54: also gerade bei der Influencer-Entstrickung sind oft diese Fälle die wir von anderen Steuerberatern kriegen wo man in einer BP sitzt und die Betriebsprüfung hat eine Entstrickungen festgestellt und dann kriegen wir den Anruf Hallo!

00:42:08: Die Betriebesprüffung ist da, die möchte gerne jetzt mal eine Wegzugsbesteuerung mit einem richtig hohen Wert feststellen Und dann kann man natürlich in der BP eine Lösung zusammenfinden, weil wir schon zusammen am Tisch sitzen.

00:42:21: Ansonsten haben ja tatsächlich das Problem, dass die Finanzämter unterschiedlich sind.

00:42:26: Wir erleben Berlin mit denen kann man ganz gut diskutieren.

00:42:29: unsere Schwäbische sind ganz schön streng.

00:42:31: es liegt wahrscheinlich am schwäbischen Haushalt, den man gut bewahren

00:42:37: muss.

00:42:37: Die paar Euros machen in Berlin beim Haushalt auch keinen Unterschied.

00:42:39: meint ihr mehr?

00:42:43: Ich glaube... Das gibt ja viele Mandanten, denen die Problemstellung der Wegzugsbesteuerung irgendwie bewusst ist.

00:42:50: Davon haben viele, die irgendwie wegziehen wollen was gehört, dass sich das jetzt nur auf Kapitagesellschaften erstreckt aber auch Ausländische dabei sind da.

00:43:02: Aber Wegzugsbesteuerung ist bekannt, dass das dann aber in der Strukturierung Geld kostet und auch in der Umsetzung Geld kostelt.

00:43:08: Wenn ich eine Beteiligung habe die was wert ist und ich will die irgendwie von einer Gesellschaft an die andere Dann gibt es irgendwie in Deutschland Notare, die wollen dafür auch noch ein gewisses Honorar haben.

00:43:17: Das schreckt dann doch wieder viele ab.

00:43:19: Es ist auch eine Beobachtung mit euch völlig teile.

00:43:25: Ich sage da manchmal auch naja wissen sie Dann machen sie halt eine Einzelunternehmen draus, verschmelzen wir das auf Sie als Alleingesellschaft.

00:43:33: Nur dann müssen die Rücklagen, die es da gibt, fiktiv ausschütten.

00:43:37: Das ist jetzt in einigen Fällen tatsächlich für manche die Lösung gewesen und dann kann ich wegziehen.

00:43:43: Ganz so einfach ist nicht aber dann können wir es zumindest einfacher gestalten.

00:43:49: Dann habe ich natürlich keine Haftungsbegrenzung mehr.

00:43:52: Ihr habt gerade schon das Thema Betriebsprüfung angesprochen.

00:43:57: Nach Beratung und Steuererklärung hat man ein gutes Gefühl, dann kommt die Veranlagung.

00:44:03: Und irgendwie mit einem gewissen zeitlichen Abstand kommt die Betriebsprüfung.

00:44:11: Nicht doch irgendwie Freude hat, ja.

00:44:12: Also mir macht das zum Beispiel großen Spaß mit der Finanzverwaltung zu streiten im positiven Sinne und zwar für den Mandanten und für die richtige Rechtsauffassung, die vielleicht gar nicht immer die Richtige ist.

00:44:26: aber auch in Abwehrberatung kann man gut streiten.

00:44:30: Wie seht ihr das?

00:44:32: Ist es manchmal der harte Hammer oder ist es das Fingerspitzengefühl.

00:44:36: Wie löst ihr Situationen, wo ihr von Beratern schon Fälle bekommt, wo schon eine Briefreundschaft besteht?

00:44:44: Habt ihr da die goldene Regel für uns?

00:44:48: Wir haben die Lieblingsantwort aller Steuerberater.

00:44:51: Es kommt darauf an!

00:44:53: Jawohl sehr gut.

00:44:56: Genau weil wir immer wieder feststellen Wenn man gut vorbereitet in die Betriebsprüfung geht, dann hat man eine ganz andere Grundlage einen anderen Gesprächsaustausch.

00:45:09: Es bleibt auf einer ganz anderen Ebene einfach auch.

00:45:12: aber gerade zum Beispiel wenn man Verrechnungspreise nimmt sind die Grundlagen und die Dokumentationen einfach nicht vorhanden.

00:45:21: Wir haben irgendwie gedacht, das muss vielleicht zwei Gründe haben.

00:45:24: Einer vielleicht?

00:45:25: Weil es so ein Spezialthema ist und viele Steuerberater sich da nicht dran trauen weil der Borg zu hoch erscheint.

00:45:32: Und dann hofft man einfach dass man unter dem Radar fliegt.

00:45:35: und man hat ja jahrelang schon unterm Jahr dargeflogen Es wollte ja noch nie jemand irgendwas sehen.

00:45:40: Dann wird es diesmal auch gut gehen.

00:45:43: und dann der andere Grund ist dass diese Verrechnungspreisdokumentation ja auch immer mit hohen Kosten verbunden ist.

00:45:49: Man sitzt da eine Weile als Berater dran, bis man so ein Localfile und ein Masterfiler stellt hat, bis mal so tiefer in Unternehmen eingetaucht ist um all diese Informationen zu bekommen die man dann da braucht.

00:46:02: Und wenn dann der Prüfwort es in den Vorjahren nicht einmal angefordert hat, dann ist die Sensibilität für diese Kosten gar nicht vorhanden ne?

00:46:08: Dann denkt sich das man dann das brauche ich nicht, das spare ich mir!

00:46:13: Aber genau, die Prüfer sind heute doch um einiges fütter als vor ein paar Jahren.

00:46:20: Die fordern sie regelmäßig an und dann wird es ein bisschen schwieriger.

00:46:26: Ja das macht die Betriebsprüfung auch wenn wir später dazukommen einfach deutlich aufwendiger weil wir erst mal ins Unternehmen eintauchen müssen.

00:46:36: was machen die überhaupt?

00:46:37: Was haben die für Strukturen?

00:46:41: dass erst mal dann alles uns anschauen müssen, drauf schaffen müssen und dann irgendwann zu einer Dokumentation kommen.

00:46:48: Das ist im Zweifel viel aufwendiger, kostenintensiver für den Mandanten als hätte es gleich im Vorhinein vorbereitet.

00:46:55: Was wir da machen müssen in der Kommunikation mit dem Finanzamt ist glaube ich viel Fingerspitzengefühl.

00:47:01: also damit Holz haben wir dann zu kommen in eine Situation die vielleicht sowieso schon ein bisschen verfahren ist würde da glaube ich noch mehr schaden.

00:47:11: Deswegen gehen wir da oft mit ganz viel Fingerspitzen gefühlt tatsächlich vor.

00:47:17: Und da hätten mir einen Geheimgang für alle Steuerberater, die Verrechnungspreise bisher nicht so gemacht haben.

00:47:24: Also ich finde, die letzte Regierung hat uns ein Geschenk gemacht und das ist die Ver rechnungsprice Matrix für alle Kleineren.

00:47:31: Ich find' sie kann jeder erstellen!

00:47:34: Auf der Seite vom WMF gibt's auch so ein schönes Muster

00:47:37: dazu.

00:47:39: Also bitte, in jedem Fall wo man im Ausland hat zumindest die Matrix machen.

00:47:44: Bei der Verrechnungspreismatrix muss ich die einzelnen Geschäftsvorfälle aufstellen also Arbeitnehmerentsendungen, Darlehen, Management wie Vermietungen, die ich über die Grenze habe.

00:47:57: dann muss sich das Volumen dazu angeben, die Beteiligten dazu angeben Verträge, die Ich dazu hab' angeben und eine.

00:48:07: Es ist wirklich machbar, auch in einem überschaubaren Zeitrahmen machbar.

00:48:12: Da kann ich wirklich nur... Wenn man diese Tür gesehen hat, die vergisst man eigentlich nicht mehr!

00:48:16: Das kann man in jedem Fall in die Schublade packen denn

00:48:20: genau was halt wichtig ist wenn die Prüfungsanordnung ins Haus flattert dann hat man dreißig Tage Zeit um dieses Ding vorzulegen und zwar unaufgefordert.

00:48:30: also Ja, wie du sagst es ist ein Minimum was man machen muss und wenn die Prüfungsanordnung dann kommt.

00:48:37: Dann ziehst aus der Schublade und kannst schnell vorlegen.

00:48:40: das ganz spannend zu hören weil da gab's so viel glaube ich verbales draufhauen auch gerade von großen Unternehmen dass es ja noch eine zusätzliche weitere administrative Vorgabe ist aber das einmal zu hören aus eurer Sicht dass es im Mittelstand also eher so die der kleinere Sprung ist und wesentlich die Prüfungen erleichtern kann, dass das glaube ich nochmal ganz spannend zu hören.

00:49:07: Ja, ich glaube es kommt auf die Fälle drauf an, wenn ich schon also ein Local- und Masterfile immer schon gemacht habe und dann vielleicht nun Country by Country Reporting gemacht hab oder noch ein Public Country By Country Reporting jetzt gemacht hab und dann will man jetzt noch die Matrix.

00:49:20: Dann wird es so überladen aber in den ganzen kleinen Fällen die bisher gar nichts hatten da ist es tatsächlich eine Hürde.

00:49:29: Ich finde, jeder Steuerberater auch nehmen kann.

00:49:32: Und da find ich es in einer Leichterung.

00:49:34: Es kommt wahrscheinlich wirklich auf den Blickwinkel drauf an in dem Fall.

00:49:37: Würdet ihr meine Einschätzung teilen?

00:49:39: Dass viele Streitigkeiten im Betriebsprüfungen auch daraus resultieren weil die Würdigung manchmal schneller beginnt als die Sachverhaltsaufklärung.

00:49:49: also was ich oft erlebe ist dass man sich verzankt ganz schnell in der Würdigkeit aber den Sachverhalt eigentlich noch gar nicht klar dargestellt hat und am Ende dieser Streit womöglich gar nicht entstehen müsste.

00:50:03: Und mir hat mal jemand gesagt, Steuerrecht ist zu siebzig Prozent Sachverhaltsanmittlung und die restlichen dreißig Prozent, die schafft man dann schon irgendwie.

00:50:12: Das gelingt dem einen schneller und dem anderen langsamer.

00:50:15: Aber ich werbe immer dafür als erstes den Sach Verhalt ordentlich aufzubereiten.

00:50:20: Und dann kann man mitunter auch den ein oder anderen streitigen Punkt schneller beilegen, als wenn man das in der Würdigung tut.

00:50:28: Ja absolut!

00:50:29: Das Sachverhalt ist das zentrale Kriterium.

00:50:33: ja

00:50:34: Wir haben jetzt darüber gesprochen dass es im internationalen Steuerrecht sehr viel Veränderung gibt, dass viel mehr Fälle international sind ihr viel mehr zu tun habt.

00:50:42: wir wollen noch einmal ganz kurz jetzt am Ende einen Thema streifen, dass es insgesamt bei den Steuerberatern ja ein großen Mandel gibt Der einerseits da rein liegt, dass wir tatsächlich in unserer zumpfenden Thema haben einfach der Überalterung.

00:50:56: Die Hälfte Steuerberater ist über fünfzig Jahre alt Wir haben Fachkräftemangel.

00:51:01: Wir haben auf seiner Seite aber auch Technologie die uns jetzt zur Verfügung steht, die es vor einigen Jahren nicht gab und die Frage nutzt man sie ja oder nicht?

00:51:10: Und wir haben auch noch das große Thema, dass ausländische Investoren unbedingt den unseren Markt wollen in den deutschen Marken und in den Steuerberatamarkt Und das dort ja auch die verschiedensten politischen Diskussionen gab und jetzt ja auch ein Gesetzesvorschlag.

00:51:23: Wie geht hier mit all diesen Änderungen, die gefühlt alle zur selben Zeit kommen?

00:51:27: Wie geht ihr damit um?

00:51:28: Super spannende Frage!

00:51:30: Die hat uns auch das letzte Jahr komplett beschäftigt wie gehen wir da mit um genau... Auch weil dazu kommt noch diese ganzen technischen Anforderungen, Es setzt mich vor große Herausforderungen.

00:51:51: Und jetzt soll ich neben dem, dass sich diese ganzen Meetings machen wir ja schon online auch E-Rechnungen auf einmal SOBO darstellen können.

00:52:01: und wenn man sich mit der E- Rechnung mal beschäftigt es ist ein Pamphlet mit so vielen Zeilen und was ich da alles digital irgendwie verknüpfen muss, da rattet's in meinem Hand!

00:52:13: Und dann trotzdem auch die anderen Sachen was KI alles schon kann und wo die einem das erleichtern kann.

00:52:20: Und wenn man dann überlegt, wir reden von der Klaube GmbH immer von einem Unternehmen nicht so von einer ganz leiseren von dem Unternehmen ein Unternehmen dass die nächsten zehn Jahre auch noch dastehen soll Das an diesen ganzen Veränderungen irgendwie dran wachsen soll und nicht irgendwann von den großen überholt werden soll Die einfach sich eine IT Abteilung leisten können Wie gehen wir damit um?

00:52:45: Wir hatten uns bei Kleiber dafür entschieden, dass wir unseren Tech-Partner ins Haus holen.

00:52:51: Die uns aktiv dabei unterstützen.

00:52:54: Ich weiß es ist gerade heftig umstritten und ich habe wahrscheinlich etwas ganz Spannendes gesagt!

00:53:00: Aber wir hatten uns dafür entschieden das wir wirklich Hilfe brauchen damit wir das machen können was wir nämlich so gern machen.

00:53:06: Wir beraten gar nicht.

00:53:07: Wir tauchen gar nicht tiefer ein.

00:53:09: Wir schauen uns gerne die Sachen an Nicht sogar mit IT belastet sein.

00:53:14: Ja und alles was sich automatisieren lässt, möchten wir einfach auch gerne schnell effizient und am besten automatisch haben.

00:53:23: Ja

00:53:24: zum Beispiel unsere Bescheidrückgabe schreiben so ich finde es ein bisschen fun fact von Steuerbüros.

00:53:30: mir rechnen die Viertelstunde ab vom bescheid rückgabeschreiben der Sachbearbeiter prüft das Die Assistenz erstellt den Bescheid Rückgabeschreiben, bereitet die Rechnung vor und trägt es in Dativ ein.

00:53:44: Dann geht's nochmal an der Steuerberater, weil wir müssen ja auch noch mal einen Blick drauf haben.

00:53:48: Dann gebe ich das wieder der Assistenze frei und wenn ich noch einen Fehler gefunden habe, dreht sich die Schleife noch einmal!

00:53:54: Und im Endeffekt hab' ich eine Dreiviertelstunde pro Bescheit gebraucht, keine Viertelstudie abrechnen... ...und jetzt gerade mit unserem Tech-Unternehmen haben wir uns geschafft dass die KI Alles vorbereitet.

00:54:05: Die ließ den Bescheid, vergleicht ihn mit den Daten die mir ausgeführt haben und wenn's gepasst hat bereichte ich auch die Rechnung vor das Bescheidsrückab beschreiben vor und dann muss sich als Steuerberater nur noch einmal drüber gucken uns go geben.

00:54:18: also da haben wir eine ganze Schleife oder zwei Schleifen oder drei Schleifen gespart und da freuen wir uns schon drauf.

00:54:26: ja dass kann ich verstehen und es ist auch erstmal natürlich völlig klar spannende Perspektive und auch interessant zu hören.

00:54:33: Und man kann nur jeden ermutigen, der in einer mittelständischen Kanzlei ist sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen weil es wird nicht weggehen und der Schmerz wird immer größer werden und je mehr weiter man es rausschiebt das so schlimmer wird Es.

00:54:45: wir hatten hier in der letzten Woche unser Jahresgespräch mit der Dativ.

00:54:49: Das wären mittelständische Beratungsunternehmen kennen Und das war wie immer hoch inspirierend und spannend.

00:54:56: Ich glaube ja daran, dass die Date für uns all das liefern wird was wir brauchen vielleicht aus der Perspektive von manch einem viel zu spät aber es wird dann schon kommen.

00:55:06: Und auch dort wurde wieder gesagt, es gibt fünfzig Prozent der kann sein in Deutschland die null oder ein Duo Mandat haben.

00:55:13: Jetzt wissen wahrscheinlich nicht alle unserer Hörer was Duo Mandate sind sei es drum aber sie sind ganz ganz weit hinten das die Digitalisierung angeht.

00:55:21: und meine Sorge ist so ein bisschen mit Blick auf den Berufsstand dass da wirklich zu wenig passiert und das hat überhaupt nichts privatem Kapital von irgendwelchen Investoren zu tun, weil das braucht man dafür im Zweifel gar nicht.

00:55:33: Es hat etwas mit dem Mindset zu tun dass man etwas verändern möchte und dass man was verändern muss.

00:55:38: und die innere Einstellung Und wir haben ja alle diese, dass wir sagen Wir wollen Steuerberatung machen Ja aber zur Steuer Beratung Machen gehört eben auch Das in einer Art und Weise Zu Machen Die Eben der heutigen Zeit angemessen ist und Dafür Braucht es eben solche Unterstützungen.

00:55:54: und ich kann nun mal um den Werbeblock abzuschließen werbung machen für ein Produkt vom NWB-Verlach, das es jetzt bald gibt.

00:56:01: Das ist eine KI, die Memos und Gutachten generiert.

00:56:08: Wir haben das große Privileg, das schon testen zu dürfen.

00:56:11: Und das wird so viel helfen gerade auch im Mittelstand gute Ergebnisse und schnell zu bekommen.

00:56:21: dass man sich damit zwingend auseinandersetzen muss tut nicht weh, nur ganz am Anfang.

00:56:26: Danach wird es schnell

00:56:27: besser.".

00:56:28: Ihr habt noch ein Thema als Spiegelstrich hier uns aufgeschrieben und das finde ich ganz spannend – und zwar die E-Rechnung!

00:56:36: Wie ist denn da euer Gefühl im Mittelstand?

00:56:39: Sagen alle, oh wir haben ja noch Zeit, wir müssen uns damit nicht belasten, das schieben wir uns noch vor uns her.

00:56:45: oder gibt's auch schon Unternehmen, mittelständische Unternehmen, die sagen ne das machen wir jetzt, dass hilft uns, das ist ein Vorteil das einzuführen, jetzt schon bevor irgendwann meine Verpflichtung kommt.

00:56:57: Wir haben durchaus Mandanten die sich jetzt schon dem Thema annehmen.

00:57:02: ich würde aber aus meiner Einschätzung sagen und sind ja widersprüchen mir gern dass da viele noch denken wir haben noch Zeit!

00:57:13: Da muss man die Mandanten auch nochmal sensibilisieren nochmal abholen und denen sagen dass es nicht so schnell umgestellt ist wie man sich das vielleicht vorstellt.

00:57:24: Wir hatten erst selber noch mal eine Fortbildung dazu und ich hatte erst gedacht, oh nee nicht schon wieder einen ganzen Morgen E-Rechnung.

00:57:33: Aber es war dann so spannend unglaublich und mir gedacht okay wir müssen ja unsere Mandanten tatsächlich nochmal einmal schulen und zwar vor den Sommerferien weil danach ist fast schon zu spät die sind echt nur ein bisschen tiefen entspannt was die Errechnungen betrifft ne?

00:57:48: Wir haben aber auch das Gefühl, wenn man den Mandanten sagt E-Rechnung dann laufen die sich schon um und denken oh nee jetzt nicht.

00:57:56: Mir hoffen immer dass die Programme von den Mandaten die EOP-Systeme und so, dass sie irgendwann mal aufwachen und die Mandaten informieren.

00:58:06: Dass wir endlich einmal zusammen an einem Strang ziehen und es nicht nur vom Steuerberater kommt sondern auch von den Softwareherstellern unserer Mandanten.

00:58:14: Dann sage ich ganz herzlich Dankeschön für all die spannenden Einblicke.

00:58:19: Für mich am Allerspannendesten, aber liebe Sinja, ich kann glaube ich ganz gut verstehen dass du auf der anderen Seite auch gut aufgehoben bist und wenn du irgendwann mal wieder zurückkommen willst.

00:58:28: Da kriegen wir dann auch da noch einen Geheimgang und eine Tür auf.

00:58:32: Aber bin nicht sicher auch an ja und die Kolleginnen und Kollegen dich nochmal hergeben werden.

00:58:36: Ganz herzlichen Dank für das spannende Gespräch!

00:58:39: Mir sagen auch Danke Ja

00:58:41: vielen Dank

00:58:41: hat echt Spaß gemacht.

00:58:44: Ein Stück fehlt ja noch, und zwar haben wir zwei Teile.

00:58:48: Einmal noch haben wir am Ende immer Veröffentlichungshinweise.

00:58:52: Wir haben uns dies mal dafür entschieden nicht auf konkrete Artikel hinzuweisen sondern worauf ich gern hinweisen möchte ist etwas ganz anderes wenn jetzt dann gerade höhere aus dem Mittelstand hören und zwar das NWB Steuerberater Forum Das findet jedes Jahr statt.

00:59:07: Dort werden auch all diese Themen besprochen, nicht nur international, wie geht es weiter im Berufsstand und so weiter?

00:59:13: Und zwar findet sich diesmal statt am vierundzwanzigsten und vom zwanzigste September auf Schloss Herrenhausen in Hannover und jeder der Steuerberater ist oder Mitarbeiter einer Kanzlei und sehen will sie sich den Hofstand weiterentwickelt, das herzlich eingeladen dort teilzunehmen!

00:59:28: Jetzt kommen wir noch zu unseren Schlussfragen.

00:59:31: Ich mache gleich die erste Und ihr könnt euch ja aussuchen, ob ihr die beide beantwortet oder jeweils nur einer von euch beiden.

00:59:39: Wir haben über eine Sache viel zu wenig gesprochen nämlich inbound- oder outbound.

00:59:43: deswegen ist das die Frage inbound und Outbound Fälle.

00:59:47: Jetzt gucken sich die beiden an tief in die Augen und sind sich unsicher.

00:59:52: Ich dürfte auch Quartiere Antworten geben.

00:59:55: Es kommt drauf Anzelt nicht, den kann man schon einmal benutzen

01:00:00: Der ist verbraucht Hauptsache international.

01:00:04: Hauptsacher International, würde ich sagen?

01:00:06: Ja beides hat was für sich!

01:00:08: In einem einen Fan kann man irgendwie gut auf Deutsch sprechen und man hat schon das deutsche Verständnis und muss dann nur das ausländische draufpacken.

01:00:18: und in den anderen Fällen... Ich finde es macht so Spaß mit diesen ausländern Steuerberatern zusammenzuarbeiten und ich find auch Englisch ist so eine schöne Sprache.

01:00:30: da.

01:00:31: dann diese Brücke zu bilden und so bauen oder ein ganz anderes Mandatsverhältnis, nachher ist irgendwie auch schön.

01:00:39: Also wir können uns nicht entscheiden was uns besser geschält gibt.

01:00:43: Ich sage euch mal meine Einschätzung dazu.

01:00:45: ich fand Outbound immer spannender weil man da mehr sieht.

01:00:50: beim inbauen ist das manchmal nur eine isolierte Frage und man fragt sich was steckt darüber alles?

01:00:56: Was kommt da alles?

01:00:57: ja und deswegen fand ich outbound immer irgendwie Ja, er war mehr meins.

01:01:02: Aber gut, Matthias?

01:01:04: Ja vielleicht ist die nächste Frage ein bisschen einfacher zu beantworten und zwar die Entscheidung zwischen eher Compliance-Themen oder Strukturberatung.

01:01:13: Struktur Beratung!

01:01:14: Aber eindeutig.

01:01:16: Das habe ich mir gedacht.

01:01:17: Also ich komme so garnit aus der Deklaration, mir macht die Beratungen einfach immer schon immer mehr Spaß.

01:01:25: Dann kommt die ganz unvorbereitete Schlussfrage tatsächlich mehr ein bisschen sozusagen ins Afterwork-Zielen.

01:01:32: Talentseppler oder Trollinger?

01:01:35: Also ich bin eher bei Wein, aber auch nicht vom Trolliger!

01:01:41: Also wir müssen ja Werbung vor Zollerhofbier in Sigmaringen machen und mit schwäbischer Wein finde ich der Akkulon viel besser als der Trollänger.

01:01:55: Ich glaube, jetzt haben wir unsere Hörerschaft wirklich mit ausreichend guten Hinweisen und Empfehlungen versorgt.

01:02:02: Jetzt können wir Schluss machen.

01:02:03: Nochmals ganz herzlichen Dank für glaube ich ein spannendes Gespräch auch mit vielen Tipps und geheimen Gängen!

01:02:09: Liebe Hörerinnen und Hörern.

01:02:11: im Falle von Anregungen oder Feedback freuen wir uns wie immer unter der E-Mail Textquartet at NVB von Ihnen allen zu hören.

01:02:19: Herzlichen Dank an Anja Weibler, herzliche Dank an Zenia Pfeiffer Liebe Sturmstudio, lieber Falk und liebe Kollegen.

01:02:25: es hat wie immer Spaß gemacht.

01:02:27: Macht's gut bis zum nächsten Mal!

01:02:29: Ganz lieben Dank für eure Zeit.

01:02:30: Tschüss, tschüss!

01:02:31: Vielen dank!

01:02:32: Vielen Dank,

01:02:32: tchüss!

01:02:34: Das war das Texquartit der Podcasts um internationalen Steuerrecht vom NWB Verlag in Zusammenarbeit mit We are Producers.

01:02:43: Bleiben Sie up to date im Steuerrecht unter www.nwb.de.

Über diesen Podcast

Im Tax Quartett interviewen die vier Gastgeber Dr. Nadia Altenburg, Dr. Eva Oertel, Dr. Mathias Hildebrandt und Dr. Florian Holle im Wechsel einen Gast zu aktuellen Themen der grenzüberschreitenden Besteuerung.

von und mit NWB Verlag

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